✈Zahlreiche Länder verfügen über eine Flotte von F-35-Kampfjets. Der NATO-kompatible Jet wird unter anderem von der israelischen Armee für Bombardierungen im Gazastreifen sowie von der US-Luftwaffe bei Operationen gegen den Iran eingesetzt.
Allerdings gibt es Vorbehalte hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit, auf die in Fachzeitschriften häufig hingewiesen wird. Diese Bedenken werden durch die jüngste Entscheidung der US-Regierung untermauert, die Veröffentlichung einer Studie über die Mängel des Fliegers zu unterbinden.
Hochrangige europäische Militärs haben zudem bestätigt: Der Hersteller kann die Maschinen jederzeit per Software am Boden blockieren, da er allein über den entsprechenden Schlüssel verfügt.
Hätte sich Wilhelm Tell wohl für eine Armbrust entschieden, deren Abzug von den Handlangern des Landvogts Gessler hätte blockiert werden können?
Nachdem aufgeflogen ist, dass Frau Amherd gemeinsam mit der Armeeführung stets behauptet hatte, es gäbe einen Festpreis für das Flugzeug, behauptet Martin Pfister nun, die Kosten liessen sich durch eine Reduzierung der Stückzahl begrenzen. Dabei wird jedoch so getan, als würden die neuen Jets keine Unterhaltskosten verursachen. Bereits 2020 wurden diese von Armasuisse auf über neun Milliarden Franken für einen Zeitraum von dreissig Jahren veranschlagt.
Nach der Zahlung der ersten sechs Milliarden werden in den kommenden Jahrzehnten noch einmal anderthalbmal so hohe Kosten anfallen — ganz zu schweigen von den 30 bis 40 Jets, welche die Armeeführung für die nächsten Jahre einfordert.